Die Vereinsfahrt in den Rheingau am Wochenende vom 03. bis 05.10. ist eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen. Es waren drei erlebnisreiche und ausgefüllte Tage. Sogar das Wetter hatte mit uns ein Einsehen und Petrus ließ zunächst die Schleusen zumindest tagsüber geschlossen.
Am Freitag ging es nach dem Einchecken im Hotel "Weinhaus Scharfenstein" in Kiedrich zur Kaffee- und Kuchentafel direkt am Rhein. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Lorelei. Von hier hatten wir einen herrlichen Blick auf den Vater Rhein.
Am Abend ging's in der Gaststätte "Bollesje" in Rüdesheim hoch her. Alle wurden zunächst erkennungsdienstlich registriert und anschließend inhaftiert. Es war eine schwere Zeit für alle, aber nur für alle Lachmuskeln! Wir hatten mit Sicherheit mehr Spaß als diejenigen im echten Knast. Zudem gab's auch schönere Dinge zu essen und zu trinken. Nur Abräumen mussten wir selbst, Abwaschen zum Glück nicht. An diesem Abend hatten wohl alle eine viel Spaß.
Am Sonnabend fuhren wir nach dem Frühstück wieder nach Rüdesheim, um mit der Kabinenbahn zum Niederwalddenkmal mit der Germania aufzufahren. In der unmittelbar daneben gelegenen Adlerwarte hatten wir eine sehr interessante und lehrreiche Führung, bei der uns Greifvögel aus der ganzen Welt gezeigt wurden. Auf dieser Warte werden Dank des Engagements der Betreiber in jedem Jahr eine Vielzahl von verletzten Vögeln aufgenommen und gesund gepflegt, um sie anschließend wieder in freier Wildbahn auszusetzen. Nach einem Spaziergang durch den Niederwald fuhren wir mit dem Sessellift direkt nach Assmannshausen. Zur Rückfahrt nach Rüdesheim gingen wir dann an Bord eines Schiffes. Von eröffenten sich herrliche Aussichten auf die umliegenden Weinberge und eine Vielzahl von Burgen. In Rüdesheim angekommen machten wir noch einen Spaziergang durch die Stadt, unter anderem natürlich durch die berühmte Drosselgasse. Danach ging es zurück in unser Hotel. Hier gab es nach dem Abendessen noch eine kleine Weinprobe mit Sorten aus den Weinbergen der Region Rheingau. Anschließend ließen wir den Abend im gemütlichen Weinkeller des Hauses in fröhlicher Runde ausklingen.
Am Sonntag früh machten wir uns nach dem Frühstück wieder auf den Heimweg. Ein letzter Halt wurde auf der Wartburg bei Eisenach eingelegt. Hier erlebten wir eine interessante Führung durch die altehrwürdigen Gemäuer, u.a. auch in die Räume, in denen Martin Luther 10 Monate hier verbrachte.
Auf der anschließenden Heimfahrt konnte Petrus dann den Druck nicht mehr aufhalten und so ergoss sich der ein oder andere Schauer. Da war's uns nun aber egal. Das Programm konnte wie geplant durchgeführt werden.
Ein Dank an dieser Stelle an alle, die dazu beigetragen haben. Besonders unserem Busfahrer, der ja bekanntlich auch unser Vereinsvorsitzender ("El Presidente") ist, den "Kuchenfrauen" und dem "Küchenteam", die uns sicher gefahren und hervorragend betreut haben. Ein herzlicher Dank zum Abschluss an unseren Reiseführer Burkhard. Er hat uns die sehenswerten Dinge im Rheingau gezeigt und mit so mancher interessanten Anekdote oder Sage gewürzt, so dass es uns selbst auf den Busfahrten nicht langweilig wurde.
Dann vielleicht bis zum nächsten Jahr.