Am 01. Juli machten sich 3 Schützen unseres Vereins auf den Weg nach Suhl zum diesjährigen Merkelcup. Der angemeldete 4. Schütze musste leider infolge Krankheit seine Teilnahme kurzfristig absagen. Nach der Ankunft ging es gleich zum Friedberg, um ein paar Trainingsrunden zu absolvieren. Am Abend haben wir uns bei leckeren Essen und Getränken, wie jedes Jahr im „Goldenen Hirsch“ Suhl, auf den folgenden Wettkampftag eingestimmt. Und der ging in diesem Jahr für uns recht früh los.
Bereits um 8.30 Uhr standen wir, Wolfgang Hasse, Hansi Spieß und Frank Pölemann gemeinsam mit Hartmut Ludwig und Heiko Gebhardt vom Bad Belziger Schützenverein, auf dem 1. Parcoursstand. Hier absolvierten wir unser Auftaktschießen mit mehr oder weniger zufriedenstellenden Ergebnissen. Am Sonnabend folgten dann noch zwei Parcours mit den unterschiedlichsten Wurfscheiben. Es war eigentlich alles dabei, was man von einem solchen Kompakt-Parcours erwartet (Looper, Segler, Hasen, Teals, Minis, ...). Am späten Nachmittag ging’s wieder zurück ins Hotel. Hier nutzten wir den Zeitraum bis zum abendlichen Bankett im Hotel „Thüringen“, um den Augen etwas Ruhe zu gönnen. Die waren nämlich arg strapaziert worden durch die von allen Seiten einschwebenden Scheiben auf dem Schießstand.
Am Abend haben wir dann gehofft, dass einer von uns aus dem Lostopf gezogen wird und dann die tolle Flinte der Fa. Merkel entgegen nehmen kann. Leider wurde nichts daraus. Das uns fehlende Glück hatte dann am späten Abend noch die deutsche Fußballnationalmannschaft, als sie sich im Elfmeterschießen gegen Italien durchsetzen konnte.
Am Sonntagmorgen hatten wir eine freundlichere Startzeit bekommen und konnten somit etwas länger schlafen. Das war auch nach dem Elfmeterkrimi der deutschen Fußballer am Vorabend angebracht. Mit unserer Treffsicherheit lagen wir am Sonntag in etwa in dem Prozentbereich wie die hochbezahlten Fußballprofis beim Elfmeterschießen. Wir absolvierten je zwei Serien jagdlich Trap und Skeet. Hier waren wir mit unseren Trefferzahlen vom Grundsatz her recht zufrieden. Besonders Wolfgang, der das erste Mal in Suhl antrat, hatte insbesondere beim Skeet einen guten Tag erwischt. Die einzelnen Ergebnisse können der Homepage www.merkel-die-jagd.de entnommen werden.
Auch wenn wir einen Großteil der Wurfscheiben an diesem Wochenende nur in ihrem Flug begleiten konnten, waren wir doch angesichts unseres Trainingszustandes recht zufrieden mit den erreichten Ergebnissen. Es war ein toller Wettkampf in einer entspannten Atmosphäre. Dem Team vom SSZ um Frank Günther, Jürgen Raabe sowie ihren Kampfrichtern und Helfern gebührt dafür ein großes Dankeschön.
Wir jedenfalls waren uns sicher, im kommenden Jahr wieder die Gelegenheit zu nutzen, um auf der wunderschönen Anlage auf dem Suhler Friedberg zu starten.


