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Merkelcup 2018

Am 06. Juli machten sich Jens, Hansi und Frank auf den Weg nach Suhl zum Merkelcup. Das Jubiläumsjahr „120 Jahre Merkel“ stand über dem diesjährigen Cup auf dem Suhler Friedberg. Leider war die Veranstaltung nicht so gut wie in den letzten Jahren besucht. Es haben sich lediglich 92 Schützen in die Startliste eingetragen, in der in den letzten Jahren nahezu 120 standen.  Aber das Wetter spielte wieder hervorragend mit und so waren wir auf ein ereignisreiches Wochenende gespannt.
Am Freitag trainierten wir noch nach der Ankunft und einem kleinen Imbiss im Hotel auf 2 Parcours, um ein Gefühl für die verschiedenen Wurfscheiben zu bekommen. Zudem war unser Trainingsstand wie auch schon in den Jahren zuvor nicht zufriedenstellend. Wir hatten einfach zu wenig Zeit für unseren schönen Sport !
Eine bemerkenswerte Besonderheit in diesem Jahr: Jens hatte eine BÜHAG-Bockdoppelflinte dabei, mit der er in der Merkel-Wertung antreten wollte. Bei der Eintragung wurde ihm dies jedoch verweigert. Angeblich keine Waffe gemäß Ausschreibung, die einen Start in der Merkel-Wertung zugelassen hätte. In Gesprächen während des Trainingsschießens äußerten viele Schützen ihr Unverständnis mit dieser Entscheidung. Daraufhin wurde Jens nochmals vorstellig bei der Anmeldung und bekam schließlich die Teilnahme mit einer Flinte Suhler Bauart gemäß Ausschreibung bestätigt. So schoss er erstmals mit dieser Flinte und dann gleich in diesem Wettbewerb.
Nach dem Training ging es dann traditionsgemäß am Abend gemeinsam in den Biergarten des „Goldenen Hirschen“ mit gewohnt hervorragendem Essen und gut gekühlten Getränken. Hier haben wir dann sogar noch die Spiele des Tages zur Fußball-WM in Russland verfolgen können.
Am Sonnabend standen dann 3 Parcours auf den Ständen des Friedberges bereit, auf denen jeweils 25 Wurfscheiben unterschiedlicher Art zu beschießen waren. Das Spektrum ging über normale Trap- und Skeettauben, über Rollhasen und Segelscheiben bis hin zu Midi- und Mini- Scheiben. Die Schützen hatten viel Spaß, obwohl natürlich nicht alle Scheiben getroffen wurden. Wir lagen i.d.R. so bei einer 60 %-igen Trefferquote. Unter Berücksichtigung unseres Trainingsstandes waren wir damit jedoch recht zufrieden. Insbesondere Jens mit seiner „neuen“ Flinte konnte sich mehrfach auszeichnen. Es war nicht anzumerken, dass er das erste Mal mit dieser Waffe schießt. Und - Die Flinte hat Doppelabzug, was wohl noch erschwerend wirkt.  Umso höher ist das Ergebnis von Jens auf dem 2. Parcours mit dem Tagesbestwert von 20 Treffern zu bewerten.
In der Ergebnisliste reichte es für uns drei wieder mal nur zu Platzierungen im unteren Drittel des Teilnehmerfeldes. Auch in der Merkel-Wertung sah es für Jens und Frank nicht besser aus. Mehr hatten wir aber auch nicht erwarten können. Am Sonnabendnachmittag fanden wir zwischen den Starts noch Zeit für einen kurzen Ausflug in die Stadt. Diesen nutzten wir zu einem Besuch eines Eiskaffees. Eine herrliche Erfrischung bei den hohen Temperaturen.
Beim Bankett am Abend ging die zu verlosende Flinte an uns vorbei. Dieses Jahr mal wieder „sehr weit“. Wir haben aber trotzdem noch einen schönen Abend bei bester Stimmung im Biergarten des „Goldenen Hirsches“ verbracht, bevor wir uns auf die Zimmer begeben haben.
Am Sonntag standen dann wie in den letzten Jahren je 2 Runden jagdlich Trap und jagdlich Skeet auf dem Programm. Auch hier waren unsere Ergebnisse wieder sehr durchwachsen. Jens überraschte uns auch hier mit recht guten Ergebnissen mit seiner BÜHAG-Flinte. Frank versiebte eine Skeetrunde mit 7 Treffern, Hansi schoss gleichbleibend mittelprächtige Ergebnisse. Mit unseren Abschlussplatzierungen konnten wir uns gegenüber dem Vortag leider nicht verbessern, so dass wir von den Preisen wieder weit entfernt waren. Wir landeten alle wie auch schon in den letzten Jahren im letzten Drittel des Starterfeldes.
Trotzdem war es jedoch ein erlebnisreiches Wochenende bei herrlichen äußeren Bedingungen, die wieder eine Werbung für das Wurfscheibenschießen waren. Ein Dank geht an den Ausrichter, die Fa. Merkel und an das SSZ Suhl mit seinen zahlreichen Helfern, die zum guten Gelingen des Wettbewerbes beigetragen haben.
f.p.

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