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Besuch der IWA 2019

Am 09.03.2019 machte sich eine Delegation unseres Vereins auf den Weg nach Nürnberg. Ziel war die Internationale IWA OutdoorClassics 2019 auf dem dortigen Messegelände. Dies ist die weltgrößte Ausstellung für Outdooraktivitäten, u.a. auch interessant für Jäger und Sportschützen.
Interessant waren für uns hinsichtlich des unserer Schießanlage in der Hetzheide die Besuche auf den Ständen von den Fa. Laporte, Duomatic und Mattarelli. Am Laporte-Stand konnten wir unseren langjährigen Vertragspartner und Lieferanten für Wurfscheiben, Herrn Thomas Kampshoff begrüßen. Von ihm konnten wir unter anderem aus erster Hand auch mehr über unsere Skeetautomaten und die Versorgung mit Ersatzteilen erfahren. Einen Einblick in die neue Generation von Wurfmaschinen und sogar Wurfautomaten von speziellen Scheiben für die Bogenschützen konnten wir erhalten.
Am Stand der Fa. Alberts trafen wir Jörg Damme wieder, der seit Jahren für sie tätig ist. Er hatte uns in der Anfangszeit auf unserem Stand mit Trainingsstunden beim Trapschießen mit der Flinte unterstützt. Einen besseren Lehrmeister konnten wir uns nicht wünschen. Davon zehren wir noch heute, inzwischen natürlich ergänzt durch persönliche Erfahrungen in so manchem Wettkampf in den Flintendisziplinen Trap, Skeet und Parcours.
Mit Interesse besuchten wir die Stände der berühmten italienischen Firmen wie z.B. Perazzi, Beretta, Zoli und des Ausrüsters Castellani. Aber auch der Browning-Stand war in jeder Hinsicht sehenswert. Die deutschen Hersteller Krieghoff, Blaser und Merkel waren natürlich auch mit  exponierten Ständen vertreten. Das Angebot an Herstellerfirmen aus der ganzen Welt war kaum überschaubar. Wir haben es in den 2 Tagen mit Sicherheit nicht mal geschafft, an allen Ständen nur vorbeizugehen.
Auch wenn die Mehrzahl der Exponate nicht in unserer Preisklasse angesiedelt war, war die Messe doch eine interessante Erfahrung. Wir konnten einen guten Einblick in den Stand der Technik erhalten und einige interessante Anregungen zur Steigerung der Attraktivität des Sportschießens, die wir für uns vielleicht bald umsetzen können, mitnehmen.
Besonders interessant war auch die Podiumsdiskussion zur Zukunft des Sportschießens. Hier wurde auch auf die Forderung der Partei Die Grünen/Bündnis90 eingegangen, die jegliches Schießen mit erwerbspflichtigen Waffen generell verbieten will. Die Umsetzung dieser Forderung würde praktisch einem Ende des Sportschießens gleichkommen. Dieser Zielsetzung der Partei muss aus unserer Sicht Einhalt geboten werden. Ansonsten würde die Gefahr bestehen, dass über einer Million Sportschützen ihr Freizeitsport, verbunden mit Traditionspflege und gemeinschaftlichen Spaß und Freude am Schießsport, genommen wird.
In diesem Zusammenhang ist es auch schade, dass diese Messe nicht den Stellenwert in den Berichterstattungen der Medien erfährt wie sonstige Ereignisse auf dem Messesektor, wie z.B. die parallel laufende ITB in Berlin oder Boots,- Camping- und Automessen. Wir können nur hoffen und wünschen, dass den sportlichen Aktivitäten der Sportschützen im Breiten- wie im Spitzensport mehr  Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden und eine objektive Berichterstattung erfahren.
Zur Rückfahrt überraschte uns Wolfgang noch mit einem Kosackenzipfel, der dann zum Glück nicht geteilt werden musste. Ein schöner Abschluss der Expedition nach Nürnberg.

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auf dem Forum
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Treffen mit Herrn Kampshoff von Fa. Laporte
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die 3 Kosackenzipfel