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15 Jahre Schützenverein - Resümee

Zur Geschichte:

  • Gründung 1924 – damals noch in Bardenitz und Pechüle getrennt wenige Fakten nur bekannt
  • 1990 Neugründung – hervorgegangen aus der GST - Organisation
  • Heiner Kohl veranlasste damals die Eintragung ins Vereinsregister mit allen erforderlichen rechtlichen Schritten
  • in den Jahren 1990 bis 1995 war das Vereinsleben nicht so in den Vordergrund gestellt, da sich jeder erst einmal nach der Wende neu orientieren musste 
  • erst 1995/1996 wurde eine Mitgliederwerbeaktion erfolgreich durchgeführt
  • nun wurden 1996 auch neue Ziele abgesteckt, u.a.
  • geschlossenes Auftreten in der Öffentlichkeit durch Tragen einer Uniform 
  • Ausrichtung eines jährlichen Schützenfestes
  • Aktivierung des Sportschießens in den verschiedensten Disziplinen
  • Errichtung einer Sportstätte
  • Pflege der Kontakte zu anderen Vereinen


Der Schießstandbau

  • das größste Vorhaben der Vereinsgeschichte war die Errichtung einer vereinseigenen Schützenanlage
  • Suche nach geeigneten Grundstücken
  • Gespräche mit den Eigentümern
  • Einleitung der Grundstücksankäufe
  • Vermessung des Geländes
  • das alles war nur mit einem hohen finanziellen Aufwand zu realisieren 
  • Dank an alle Mitglieder und ihren Partnern 
  • da das Geld bei weitem nicht ausreichte, wurde beschlossen, mit Arbeitseinsätzen die Vereinskasse aufzufüllen; so wurden z.B.
    • Bäume gepflanzt
    • Sauberungs- und Auslichtungsarbeiten in Jungholzbeständen
    • Baumverschnitt der Kopflinden vor dem Friedhof in Pechüle
    • und vieles andere mehr durchgeführt
  • so wurden die Mittel größtenteils in Eigenleistung erwirtschaftet, worauf wir aus heutiger Sicht besonders stolz sein können.

Aber auch in der Folgezeit waren noch einige Sonderzahlungen wie z.B. für die Container und den Wurfscheibenautomaten erforderlich. Beim späteren Bau der Anlage konnten wir auch von der Unterstützung der Gemeinde profitieren, die uns u.a. bei der Einzäunung des Geländes sehr unter die Arme gegriffen hat – Dank an die Gemeinde.

Leider haftet unserem Schrotschießstand jedoch der Makel an, dass hier aufgrund des neuen Bodenschutzgesetztes nur mit Weicheisenschrot geschossen werden darf. Damit können wir zwar sagen, den umweltfreundlichsten Schrotschießstand im Land Brandenburg zu betreiben – leider fehlt uns jedoch der entsprechende Zuspruch der Trapschützen, da bei sportlichen Wettkämpfen auf Landes- und Bundesebene sowie bei internationalen Wettbewerben ausschließlich mit Bleischrot geschossen wird. Auch zur finanziellen Unterstützung mit Fördergeldern hat diese Umweltfreundlichkeit bisher nicht geführt !!! 

Gegenwärtig sind die Arbeiten an den Großkaliberschießständen aufgrund fehlender Gelder ins Stocken geraten. Wir hoffen, hier bald positivere Nachrichten verbreiten zu können.

Die Schützenfeste
Das erste Schützenfest wurde 1996 durchgeführt. Hier wurde damals noch der Vereinsmeister im Trap ermittelt (Peter Henze) sowie an Luftgewehrständen um kleine Preise gekämpft.
Seit 1997 werden jährlich ein Kinder-, Jugend- und Schützenkönig im sportlichen Wettkampf ermittelt und am tage des Schützenfestes – immer am 1. Septemberwochenende – in würdigen Rahmen geehrt. Der 1. Schützenkönig wurde Frank Pölemann / der 1. Jugendkönig …. / der 1. Kinderkönig ….
Inzwischen hat sich das Schützenfest neben dem Höhepunkt im Vereinsleben auch zu einer festen Veranstaltungsgröße in der Gemeinde entwickelt und wird in starker Abhängigkeit von der Witterung gut besucht.


Obwohl der Besuch von Gastvereinen in den letzten Jahren ein wenig zurückgegangen ist, sind wir stolz darauf, dass wir zu vielen Vereinen in der Region die Kontakte aufrechterhalten konnten. So werden auch regelmäßig Delegationen zu Schützenfesten entsandt.

Schießsportliche Wettbewerbe
Mit Inbetriebnahme des Schützenplatzes Hetzheide wurden auch drei Wettbewerbe ins Leben gerufen, um auch andere Trapschützen mit unserem Stand vertraut zu machen und sie vielleicht zum wiederholten Mal hier begrüßen zu können. Die sind jährlich zwei Schießen unter Flutlichtbedingungen – jeweils am 30.04. und am 30.10. Damit wir gleichzeitig die Trapsaison eröffnet bzw. im Herbst abgeschlossen. Dazu richten wir immer am Samstag nach dem Vatertag ein Schießen um den Katerpokal aus.
Seit zwei Jahren wird bei uns nunmehr auch eine Kreismeisterschaft im Wurfscheibenschießen mit Weicheisenschrot ausgetragen. In die Sportordnung hat es das Weicheisenschrot bisher jedoch nicht geschafft, so dass dieser Wettbewerb mehr einer Vereinsmeisterschaft gleichkommt. 

Vereinsfahne
Bedingt durch das Alter und den Zustand der alten Vereinsfahne wurde beschlossen, eine neue Fahne zu beschaffen. Hier wurde wieder um eine Sonderzahlung der Mitglieder gebeten. Ein besonderer Dank gilt hier auch der Gemeinde und der Stadt, die mit einem erheblichen Anteil zur Finanzierung der neunen Fahne beigetragen haben.

Vereinsleben
Das Vereinsleben wird durch einen harten Kern immer aufrecht gehalten. Besonders zu erwähnen wären die Besuche von Schützenbrüdern zu deren runden Geburtstagen oder Jubiläen, Hochzeiten öfters jedoch Silberhochzeiten.


Auch die Teilnahme an Schützenfesten befreundeter Vereine oder Teilnahme an Veranstaltungen in umliegenden Gemeinden der Stadt Treuenbrietzen (wie 650 Jahre Marzahna, oder kürzlich 70 Jahre Feuerwehr in Feldheim) kommen dem Vereinsleben zugute. Als Symbol der Zugehörigkeit wird als äußeres Merkmal das Auftreten in unserer Schützenuniform gesehen. Für das Auftreten bei Wettkämpfen (Meisterschaften und Pokalschießen) werden auch gern unsere Vereinsshirts und Polohemden von den Mitgliedern als Zeichen der Zugehörigkeit getragen.


Übrigens wurde uns bereits mehrmals von anderen Vereinen bestätigt, dass wir, wenn schon nicht zu den treffsichersten, aber zumindest zu den lustigsten Schützen gezählt haben.

Bilder zur Vereinsgeschichte